Toter Winkel

So sieht die Verkehrswende in Köln aus?

Blechlawinen verstopfen die Straßen und der Schadstoffausstoß dieser Fahrzeuge beeinträchtigt die Gesundheit der Städter. Dass sich hier etwas änder muss, ist inzwischen unbestritten. Leider klappt das schon bei Kleinigkeiten nicht.

Letztes Wochenende war wieder eine Veranstaltung am Schoko-Museum.

Wie man auf dem Bild sieht, endet der Fußweg abrupt, weil die aufgebauten Zelte Millimeter genau bis an den Zwei-Richtungs-Radweg ragen.

Was macht der Fußgänger, der an diese Stelle kommt? 

Richtig, er benutzt den Radweg um sein Ziel zu erreichen. Eine andere Möglichkeit hat er nicht. Meist geschieht das, ohne einen Blick über die Schulter zurückzuwerfen. 

Die Fläche links vom Radweg wird zwischendurch immer wieder durch Anlieferer und deren Fahrzeuge ausgelastet, die ebenfalls den Radweg queren müssen.

Mir ist nicht klar, wer und warum so etwas in Köln genehmigt. Das Unfallpotential ist offensichtlich. Die Verantwortlichen in den Ämtern scheint das nicht zu interessieren.

Wie ernst es eine Stadt mit der Verkehrswende meint, sieht man nicht an den „großen“ Dingen, die in der Zeitung stehen. Diese Ernsthaftigkeit dokumentiert sich in den kleinen Dingen!
An dieser Stelle ist von Verkehrswende nichts zu spüren!

Zelte bis an den Radweg
Gefährliche Situationen werden provoziert

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